Enstehungsgeschichte

Herbert & Franz in "Endspurt"Herbert Hackl & Franz Kouril in "Endspurt" '08
Ein Volkshochschulkurs für die eine Hälfte von uns, ein Theaterworkshop für die andere und anschließend ein Theaterkurs, geleitet von Stefan Libardi, so hat alles begonnen. Schon beim zweiten Kurs hat sich ein harter Kern geformt, für den es völlig klar war, dass wir gemeinsam weiterspielen wollen. Der nächste Schritt war Nahe liegend, wir gründeten 1996 eine Theatergruppe und gaben ihr einen Namen. So ist der TheaterNebel entstanden. Der harte Kern ist geblieben, einige sind weggegangen, andere dazu gekommen. Zurzeit präsentiert sich die Gruppe in einem recht stabilen Ensemble – mal sehen, was die Zukunft noch bringen wird.
Was hier kurz und bündig beschrieben ist, war ein sehr dynamischer Prozess, nicht immer einfach, mit Höhen und Tiefen. Was aber über all die Jahre gleich geblieben ist, ist der Spaß am Spielen und der Wille, in der nächsten Saison weiterzumachen.
Wir haben in diesen Jahren sehr viel voneinander gelernt, viel Freundschaft und Geborgenheit erlebt und wir hatten und haben viel Spaß zusammen.

Stückauswahl

Bis jetzt gab es immer eine Produktion pro Jahr. Die Stückauswahl gehört zu den schwierigsten Übungen. Welches Stück passt für die Anzahl der Mitspieler, bei welchem passt die Aufteilung nach Geschlecht, oder können wir die Rollen auch anders besetzen? Und nicht zuletzt ist auch die Frage wichtig: Zu welchem Stück können alle Mitspieler halbwegs vorbehaltlos JA sagen?
An dieser Stelle: Für wie immer geartete Vorschläge und Ideen aus dem Publikum sind wir immer dankbar (siehe Kontakt). Meist spielen wir weniger bekannte Stücke und oft solche aus dem ernsten Fach. Seit Jahren suchen wir für die kommende Saison „eine Komödie“, nie wird es eine wirkliche. Vielleicht gibt es gar keine wirklichen Komödien? Wäre schön, das bei Aristoteles nachzulesen, doch auch dessen Komödienbuch ist ja leider verloren gegangen….

Spielorte

Da bieten wir immer Abwechslung, denn die sind unterschiedlich. Je nach Stück suchen wir den passenden Aufführungsort. Deshalb verweisen wir unser Publikum jedes Jahr auf den Stadtplan zur leichteren Orientierung. Einmal ist es ein aufgelassenes Männerheim, dann eine Kirche, eine Volkshochschule, in einem umgebauter Weinkeller und manchmal auch in einem echten Theater.

Regie – Stefan Libardi

Stefan ist der Fixstern in unserem Ensemble, die anerkannte Autorität und Integrationsfigur. Als Theaterprofi in der Gruppe und mit großem pädagogischem Geschick führt er die Schauspieler an die Rolle heran, glättet Wogen und verliert selbst bei größeren Krisen nicht den Mut.

Fotos

der Mitglieder finden Sie hier